Welche Zinsbindung soll ich wählen?

Beim Abschluss des Darlehens legen Sie mit der Bank die Dauer Ihrer Sollzinsbindung fest. Damit haben Sie die Sicherheit, dass sich der Zinssatz innerhalb der gewählten Frist nicht verändern kann, unabhägig davon, ob sich die Zinsen am Kapitalmarkt verändern. Mit der Zinsbindung erhalten Sie also Planungssicherheit bezüglich Ihrer monatlichen Kreditbelastung für einen bestimmten Zeitraum. Je länger dieser Zeitraum ist, desto höher ist der Sollzinssatz, da die Bank die längere Sicherheit nur gegen enstprechende Zinsaufschläge bietet. Es gibt kurze Zinsbindungen, ab 1 Jahr, über mittelfristige von 10 bis 15 Jahren bis hin zu langen Perioden von 20 bis 30 Jahren. Insbesondere in Zeiten höherer Zinsen empfiehlt sich eine kürzere Zinsbindung, da Sie auf fallende Zinsen hoffen können und dann bereits nach wenigen Jahren schon hiervon profitieren könnten. Bei niedriegen Marktzinsen sollten Sie eine eher lange Zinsbindung anstreben, um sich vor eventuell steigenden Zinsen zu schützen. Am Ende der Zinsbindung kann es ansonsten zu bösen Überraschungen kommen, wenn die gegebenenfalls noch hohe Restschuld nun zu teureren Konditionen weiter finanziert werden muss und Ihre Monatsbelastung damit deutlich höher werden kann. Die Zinsbindung hat nichts mit der kompletten Rückführing des Darlehens zu tun, dies ist von der Tilgung abhängig. Beim Zinsniveau von 2017 wird ein Darlehen bei 3% anfänglicher Tilgung in ca. 25 Jahren zurück gezahlt sein. Die Alternative zur festen Sollzinsbindung ist der variable Zins. Dieser orientiert sich am Kapitalmarkt und wird regelmäßig aktualisiert, in der Regel alle 3 Monate.

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